Makita Kettensäge | Elektro, Akku & Benzin Motorsäge im Test

Die Makita Kettensäge: Motorsägen mit Akku, Benzin und elektrische im Test. Kettensägen sind längst nicht nur mehr für Waldarbeiter von großer Bedeutung. Auch im eigenen Garten fällt immer wieder die eine oder andere Arbeit an, in der ein solches Werkzeug sehr von Vorteil sein kann.

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Nicht nur schön anzusehen

Beim Kauf bietet sich dabei schon seit Jahren eine sehr große Vielfalt, bei der es inzwischen gar nicht mehr leicht fällt, sie ganz zu überblicken. Einen besonderen Status genießen dabei die Produkte von der Marke Makita, die sich in dieser Form schon sehr lange gehalten haben.

Doch was zeichnet diese Kettensägen aus, und welche Modelle erfreuen sich dabei zur Zeit der größten Beliebtheit? Hier hilft es, einige Produkte genau ins Auge zu fassen, um daraus die eine oder andere wichtige Erkenntnis für sich zu gewinnen. In erster Linie fällt hierbei auf, dass es ganz unterschiedliche Zielgruppen sind, für die die Sägen hier ausgelegt sind.

Die folgende Beschreibung ist also keineswegs absolut, und kann individuell noch ergänzt werden. Orientierung bietet hier sowohl die Zahl der in den letzten Quartalen getätigten Käufe, wie auch die positiven Bewertung durch die Kunden, welche die Säge bereits in Gebrauch hatten.

Die folgenden Kettensägen sollen hier beleuchtet werden:

  • Elektro-Kettensäge UC3541A
  • Makita EA3200S35A Benzin-Kettensäge
  • EA3200S40B Benzin-Kettensäge

Elektrische Makita Kettensäge UC3541A

Bei der Makita Kettensäge UC3541A handelt es sich um ein Modell, welches mittels eines Akkus betrieben wird. Die Leistung von 1800 Watt braucht sich aber dennoch in keinem Fall verstecken. Diese Säge gilt derzeit als der absolute Bestseller, und ist in der Anschaffung zugleich nicht besonders teuer.

Es wird natürlich bereits an der Ausstattung deutlich, dass es sich hier nicht um ein Modell handelt, mit dem die ganz großen Bäume gefällt werden sollen. Für Schnittarbeiten im Garten ist die erbrachte Leistung aber dennoch wirklich mehr als ausreichend.

Gerade beim Handling zeigt sich dabei an dem einen oder anderen Punkt ein klarer Vorteil, der nicht von der Hand zu weisen ist. So wird zum Beispiel für die Einstellung der Spannung auf der Kette überhaupt kein Werkzeug benötigt. Hierfür wird nur kurz an der dafür vorgesehenen Stellschraube gedreht, und die Befestigungsschraube kurzzeitig gelöst.

Dies alles lässt sich ohne große Übung innerhalb von weniger als einer halben Minute über die Bühne bringen, was auch ein Anfänger ohne Mühe schaffen kann. Des Weiteren ist es aber die Ergonomie, welche einen der größten Vorzüge dar.

Mit nur vier Kilogramm ist die Säge relativ leicht, sodass auch Ungeübte längere Zeit damit arbeiten können, ohne direkt über zu schwere Arme klagen zu müssen. Zugleich wurde der Motor im Inneren so angebracht, dass die Säge vor allem bei Rechtshändern sehr gut in der Hand liegt.

So kann ohne einen großen Kraftaufwand ein sehr sauberer und ordentlicher Schnitt gesetzt werden. Dass es dabei auch mit 101 Dezibel etwas lauter werden kann, hat eine solche Kettensäge eben an sich.

Abgerundet wird das Ganze von einem kleinen Sichtfenster, über das der Ölstand direkt abgelesen, und entsprechend reagiert werden kann. Mit einer langen Lebensdauer, genügend Power und einem günstigen Preis kann die Elektro-Kettensäge UC3541A also wirklich überzeugen.

Makita EA3200S35A Benzin-Kettensäge

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Elektrosägen haben etwas weniger Power, machen aber weniger Dreck

Man darf aber dennoch sagen, dass hinter dieser Säge doch noch etwas mehr Qualität und Power steckt. Dies liegt eben nicht zuletzt daran, dass sie mit Benzin betrieben wird. Zwar wird sie der etwas höheren Preisklasse zugeordnet, doch auch dies tut dem insgesamt guten Preis-Leistungs-Verhältnis keinen Abbruch.

Vom Hersteller wurde sie für den privaten und semiprofessionellen Einsatz definiert, ist also bestens für die groben Arbeiten im Garten geeignet. Auch wer in der Freizeit in einem Wald arbeitet, kann von dieser Säge profitieren. Bereits beim Anlassen der Säge kommt dabei die gute Qualität zum Ausdruck, die sich auch auf den Vergaser bezieht.

Es brauch nicht sonderlich viel Kraft, um den kleinen japanischen Benziner direkt auf Anhieb anspringen zu lassen. Bei der Bedienung wurde alles so gut wie nur möglich vereinfacht, was auch einer der Hauptgründe dafür ist, weshalb gerade Laien mit diesem Modell in der Regel sehr gut zurechtkommen.

Der einzige angebrachte Hebel lässt sich zwischen Betrieb, Stopp und Kaltstart hin und her wechseln. Etwas feinfühliger wird es schon bei der Ölpumpe. Wie den meisten bekannt sein dürfte, ist dies einer der Teile der Kettensaege, die dann unter dem Strich auch mit für die Lebensdauer verantwortlich sind.

Hier fällt auf, dass die Makita Benzin-Kettensäge eine automatische Förderung des Öls besitzt. Damit dabei aber nicht zu viel Öl gefördert wird, was den Schnitt in gewisser Weise wieder beeinträchtigen könnte, stoppt die Förderung, wenn sich die Säge im Leerlauf befindet.

Ein weiteres echtes Highlight ist die Dämpfung der Vibrationen, was dazu führt, dass auch langfristig sehr schonend mit dieser Makita Kettensäge gearbeitet werden kann. Unter dem Strich ergibt sich so ein sehr gut abgestimmtes Produkt, das über weite Strecken überzeugen kann.

EA3200S40B Benzin-Motorsäge

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Klein und flexibel

Die letzte Säge, auf die sich die Betrachtung in diesem Falle beschränkt, ist die Makita EA3200S40B Benzin-Kettensäge. Auch diese ist mit einem leistungsstarken Benzinmotor ausgestattet. Der wohl größte Unterschied zu der bereits erwähnten EA3200S35A ist wohl der, dass diese Saege eine stolze Länge von 40 Zentimetern besitzt.

Dies macht den Einsatz natürlich noch ein wenig variabler, und sorgt für die nötige Qualität in diesem Gebiet. Auch konnte die Ergonomie auf ein noch höheres Level gebracht werden, was eben unter anderem auch dazu führt, dass das Arbeiten mit der Säge einigermaßen bequem vonstattengehen kann.

Zugleich ist es das recht geringe Gewicht, von etwas über vier Kilogramm, das dafür sorgt, dass die Arme beim Gebrauch der Säge nicht so schnell schwer werden. Wenn auch hier wieder ein Blick auf die nackten Zahlen geworfen werden soll, so steht hier eine Leistung des Motors von genau 1350 Watt auf dem Papier.

Im Gebrauch zeigt sich aber recht deutlich eine gewisse Reserve, sodass die absolute Grenze der Leistung bei der Nutzung in Heim und Garten eigentlich nie erreicht wird. Auch diese Tatsache ist mit dafür verantwortlich, dass unter dem Strich eine klar verbesserte Lebensdauer zu verzeichnen ist.

Trotz der Optik mit relativ viel Plastik handelt es sich hier also um eine robuste und leicht zu handhabende Säge. Gerade in der Praxis offenbart sich so noch der eine oder andere Vorteil, der sich aus der bloßen Betrachtung der Makita Kettensäge nicht unbedingt ergibt.

Fazit

Je nach dem, wie häufig und intensiv die guten Makita Kettensägen am Ende eingesetzt werden sollen, muss auch die Preisklasse gewählt werden. Wer nur hin und wieder kleinere Äste und Stämme im Garten zur Seite schaffen möchte, kann sehr gut zu dem elektrisch betriebenen Modell greifen.

Für das Grobe sind dagegen die Varianten mit Benzinmotoren zu empfehlen. Alle drei Produkte erfreuen sich seit jeher einer großen Beliebtheit, weshalb in jedem Fall eine Empfehlung ausgesprochen werden kann.

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