Stichsäge Test 2018 | Bosch Akku Pendelhubstichsäge kaufen

Die Bosch Stichsäge im Test: Diese Punkte sollten Sie beim Kauf einer Pendelhub Stichsäge beachten. Die Stichsäge gehört bei den meisten Heimwerkern zu einem festen Bestandteil der eigenen Ausrüstung. Wenn Sie auf der Suche nach einer Pendelhubstichsäge sind, dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig.

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Eines der beliebtesten Schneidewerkzeuge

Hier finden Sie alle Informationen, die Sie für Ihre Kaufentscheidung benötigen. Je nach Arbeitseinsatz eignen sich unterschiedlich Modelle besser oder weniger gut.

Die Wahl der Stichsäge sollte keine Spontanentscheidung sein, sondern genau überlegt werden. So bleibt Ihnen eine unter Umständen herbe Enttäuschung erspart.

Wenn Sie bereits über eigene Kenntnisse in puncto Stichsägen verfügen, so scrollen Sie sich bequem zu den, für Sie relevanten, Textpassagen.

Durch die Überschriften sollte Ihnen die Orientierung leicht fallen. Für diejenigen, die bislang über keine oder wenig Erfahrung mit Stichsägen verfügen, empfiehlt sich die Lektüre des gesamten Artikels.

Auch wenn Sie sich nur einen Überblick verschaffen möchten, so sollte Ihnen bewusst sein, dass es sehr viele verschiedene Stichsägen gibt. Auf die diversen Modelle und Varianten wird im weiteren Verlauf des Artikels noch detailliert eingegangen.

Des Weiteren werden die einzelnen Anbieter von Stichsägen vorgestellt, sodass Sie sich schnell und einfach einen Überblick über die unterschiedlichen Firmen machen können.

Was ist eine Stichsäge?

Die Stichsäge ist ein relativ handliches elektrisches Werkzeug. Ein einseitig eingespanntes Sägeblatt bildet dabei den Kern der Pendelhubstichsäge. Die Säge wird in der Regel dazu gebraucht, um dünne Materialien zuzuschneiden. Nicht zu verwechseln mit der Säbelsäge.

Wenn innen liegende Bereiche des Ausgangsstücks ausgeschnitten werden sollen, so kann die Säge eingeführt werden, indem ein kleines Loch an der entsprechenden Stelle gebohrt wird. Eine andere Möglichkeit stellt der Tauchschnitt dar.

Dabei wird die Säge hin und her gekippt und dann in das Material eingetauscht. Dies ist jedoch in der Praxis nicht so leicht zu bewerkstelligen. Zudem besteht die Gefahr, dass an der falschen Stelle ein Loch entsteht oder das Sie selbst verletzt werden.

Tauchschnitte sollten Sie daher nur anwenden, wenn dies unbedingt nötig ist und Sie über eine gewisse Erfahrung im handwerklichen Bereich verfügen. Die einfachere und präzisere Methode ist es, das Loch vorzubohren, sodass die Festool Stichsäge an der entsprechenden Stelle direkt eingeführt werden kann.

Das Sägeblatt der Pendelhubstichsäge bewegt sich in schneller Abfolge auf und ab, wodurch Sie mit genauer Führung eine Linie entlang schneiden können. Im Gegensatz zu anderen elektrischen Sägen muss bei der Stichsäge keine gerade Linie geschnitten werden. Die Führung der Stichsäge erfolgt per Hand.

Vorteile der Pendelhub Stichsäge?

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Black & Decker Säge Scorpion

Eine Stichsäge bietet viele Vorteile. Aufgrund des kompakten Designs ist sie sehr handlich und kann so auch an eher schlecht erreichbaren Stellen eingesetzt werden. Das schmale Sägeblatt ermöglicht es Ihnen sehr präzise zu arbeiten.

Da das Sägeblatt nur in die Pendelhubstichsäge eingesetzt und an der Seite festgemacht werden muss, ist ein Wechsel des Sägeblatts eine schnelle Angelegenheit. Es kann zwischen feineren und gröberen Sägeblättern gewechselt werden, ohne dass dies viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ein gröberes Sägeblatt eignet sich bestens, um Arbeiten schnell durchzuführen. Das feinere Pendant macht aus der Stichsäge ein Präzisionswerkzeug. Kleine Schnitte und enge Kreise sind mit der Pendelhubstichsäge und einem passenden, feinen Sägeblatt kein Hindernis.

Der einfache und schnelle Austausch von Sägeblättern spielt insbesondere eine Rolle, wenn Sie mit unterschiedlichen Materialien parallel arbeiten. So gibt es spezielle Sägeblätter für Holz, Metall oder Kunststoff.

Ein weiterer großer Vorteil der Stichsäge ist sicherlich der Preis. Auch wenn die Preisunterschiede der vielen verschiedenen Modelle teils erheblich sind, so ist die Pendelhubstichsäge im Vergleich mit einer Handkreissäge die deutlich günstigere Alternative.

Eine Handkreissäge ist bei geraden Schnitten zwar grundsätzlich besser geeignet als eine Stichsäge, jedoch gelingen gerade Schnitte auch der Stichsäge. In puncto Vielseitigkeit ist die Stichsäge ein echter Gewinner.

Gegenüber vielen anderen elektrischen Sägen überzeugt die Pendelhubstichsäge vor allem durch die vielen unterschiedlichen Einsatzgebiete.

Ob ein großes, rundes Loch in der Küchenarbeitsplatte oder ein kleines Loch für eine Deckenlampe benötigt wird, die Stichsäge kommt aufgrund ihrer enormen Wendigkeit bestens mit beiden Arbeitseinsätzen zurecht.

Die Vorteile kurz auf einen Blick

  • Kompaktes Design
  • Relativ günstig in der Anschaffung
  • Kann an schwer erreichbaren Stellen eingesetzt werden
  • Präzises Arbeiten möglich
  • Kurven und Geradeausschnitte möglich
  • Sägeblatt kann schnell getauscht werden
  • Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien möglich

Welche Sorten gibt es?

Die Stichsäge ist nicht gleich Pendelhubstichsäge. Beim Kauf müssen Sie daher einige Faktoren beachten. In diesem Abschnitt werden Ihnen die drei Kernunterscheidungskriterien etwas näher dargestellt.

Stichsäge in Stab- oder in Bügelform?

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Bosch Professional GST 160 CE mit 160mm Schnitttiefe

Die erste Unterscheidung fällt bereits bei der Bauform. Es gibt die Bügel- und die Stabform. Die Bügelform ist bei den meisten Hobbymodellen verbreitet. Professionelle und semiprofessionelle Modelle zeichnen sich oft durch die Stabform aus.

Anhand dieses Kriteriums lässt sich jedoch die Qualität einer Säge nicht abschließend beurteilen. Der Vorteil der Stabform liegt allerdings darin, dass die Stichsäge besser mit beiden Händen geführt werden kann. So kann die Präzision beim Arbeiten erhöht werden.

Dieser Vorteil beinhaltet jedoch gleichzeitig auch einen Nachteil. Die Bügelform erleichtert das Arbeiten mit einer Hand, sodass mit der anderen freien Hand das Werkstück gehalten werden kann. So wird ein eventuelles Verrutschen verhindert.

Bei der Pendelhubstichsäge in Stabform muss das zu bearbeitende Werkstück entweder fest sein oder zusätzlich beschwert werden, um ein Verrutschen des Werkstücks zu verhindern.

Benötigen Sie eine Stichsäge mit Pendelhub?

Als nächstes stellt sich die Frage, ob Sie eine Stichsäge mit oder ohne Pendelhub benötigen. Bei einer Stichsäge bewegt sich das Sägeblatt in schneller Abfolge von oben nach unten und umgekehrt. Die Pendelhubstichsäge fügt dieser Bewegung des Sägeblatts eine weitere hinzu.

Neben der vertikalen Bewegung erfolgt eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Sägeblatts. Das Sägeblatt bewegt sich in einer Abwärtsbewegung somit automatisch nach hinten.

So werden die anfallenden Sägespäne nicht nach oben hin ausgeworfen, sondern nach unten hinweggeleitet. Sobald das Sägeblatt den tiefsten Punkt passiert, erfolgt eine leichte Vorwärtsbewegung.

Der größte Vorteil der Pendelhubstichsäge ist dabei zugleich auch der größte Nachteil. Zum einen wird die Leistung der Säge durch die Zusatzbewegung erhöht. Es können somit Schnitte gemacht werden, die ohne den zusätzlichen Pendelhub nicht gelingen würden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Tauchschnitte zu machen.

Der Nachteil besteht jedoch darin, dass, aufgrund der zusätzlichen Bewegung, das Werkstück weiter ausfranst, als dies ohne Pendelhub der Fall wäre. Sofern Sie den Pendelhub einsetzen, gelingt das Zuschneiden deutlich schneller.

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Liegt ruhig in der Hand aufgrund der LowVibration Technologie

Aufgrund der geringeren Reibung des Sägeblatts wird die Lebensdauer eines einzelnen Sägeblatts zusätzlich erhöht. Wie Sie an dieser Stelle sehen, kann Pendelhub eine durchaus nützliche Funktion darstellen.

Umgekehrt kann das Arbeitsergebnis jedoch auch nicht mehr ganz so zufriedenstellend ausfallen. Um dies zu vermeiden, kann bei den meisten Stichsägen mit Pendelhub diese Funktion aus- oder bei Bedarf eingeschaltet werden.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, welche Einstellung für den benötigten Schnitt die Richtige ist, so empfiehlt sich ein Probeschnitt an einem Reststück.

Grundsätzlich gilt, dass bei dickeren Materialien der Pendelhub am meisten Sinn macht, da die Stichsäge sonst zu viel Kraft benötigt oder den Schnitt erst gar nicht schafft. Bei dünnen, leicht zu schneidenden Materialien, die besonders präzise sein sollen, ist es besser, die Einstellung ohne Pendelhub zu wählen.

Stichsäge mit oder ohne Akku?

Neben diesen Kriterien sollten Sie sich darüber Gedanken machen, ob Sie eine Akku Stichsäge oder eine klassische Pendelhubstichsäge, die auf eine Stromquelle angewiesen ist, bevorzugen. Sicherlich erscheint auf den ersten Blick eine Stichsäge mit Akku verlockend.

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Da freuen sich auch die Kinder

Die Stichsäge kann so jederzeit eingesetzt werden, ohne dass Sie einen Stromanschluss suchen müssen. Zudem müssen Sie sich beim Schneiden keine Gedanken über das Kabel machen. Ein Durchtrennen des Kabels oder lästiges Halten ist mit einem Akku kein Problem mehr.

Dafür können Ihnen jedoch einige andere Dinge unangenehm werden. Bei längeren Arbeiten kann der Akku sehr schnell leer sein und Sie müssen möglicherweise weitere Sägearbeiten auf den nächsten Tag verschieben. Vielleicht benötigen Sie die Säge aber auch nur selten.

An dieser Stelle kann leicht das Problem entstehen, dass der Akku sehr lange nicht geladen wurde und sich daher allmählich selbst entladen hat. So bringt der Akku gleich zu Beginn der Arbeit nicht die nötige Leistung und versagt vielleicht bereits bei den ersten Schnitten.

Da es sicherlich Vorteile einer akkubetriebenen Stichsäge gibt, soll diese nicht negativ beurteilt werden. Sie sollten sich nur an dieser Stelle bewusst machen, ob eine solche wirklich benötigt wird.

Neben den genannten Faktoren ist die akkubetriebene Pendelhubstichsäge im Vergleich zu der entsprechenden Variante ohne Akku kostspieliger. Zudem ist sie meist etwas leistungsschwächer als das entsprechende Gegenstück.

Dies können Sie natürlich ausgleichen, indem Sie eine insgesamt etwas bessere Stichsäge wählen. Wenn Sie beabsichtigen nur gelegentlich Arbeiten mit der Stichsäge auszuführen und nicht genau wissen, ob immer ein Stromanschluss in der Nähe ist, dann ist die akkubetriebene Variante das für Sie passende Modell.

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Ryobi R18JS-0 18V One+

Beabsichtigen Sie hingegen viel mit der Pendelhubstichsäge zu arbeiten, beispielsweise beim Bau oder der Renovierung eines Hauses, so empfiehlt sich eine Stichsäge ohne Akku, um lästige Wartezeiten zu vermeiden und die maximale Kraft des Geräts zu gewährleisten.

Die wichtigsten Unterschiede

  1. Stabform für eine hohe Kontrolle mit beiden Händen
  2. Bügelform für eine leichte Handhabung mit einer Hand, sodass die andere Hand das Werkstück festhalten kann
  3. Stichsägen mit zuschaltbarem Pendelhub sollten bevorzugt werden
  4. Die Einstellung mit Pendelhub für schnelles, kraftvolles Arbeiten
  5. Die Einstellung ohne Pendelhub für hohe Präzision
  6. Stichsägen mit oder ohne Akku entsprechend dem Einsatzzweck

Welche Hersteller gibt es?

Stichsägen werden von diversen Firmen angeboten. Darunter sind im Billigpreissegment etliche Modelle von Noname-Firmen, sodass eine abschließende Übersicht über die einzelnen Hersteller schwierig ist.

Zu den renommierten Anbietern von Stichsägen zählen unter anderem Bosch, Makita, Festool, Metabo, Einhell, Black & Decker, AEG und Fein. Pendelhubstichsägen dieser Produzenten finden sich regelmäßig in Bestenlisten und als Testsieger wieder.

Die Firma Bosch wurde in Deutschland gegründet. Das Unternehmen produziert neben Stichsägen Elektrowerkzeuge aller Art sowie Haushaltsgeräte. Bosch zeichnet sich dabei durch eine durchweg solide Verarbeitung und gute Qualität aus.

Bosch hat dabei eingeführt, dass die jeweilige „Home Series„, also die Produkte für Hobbyhandwerker, grün eingefärbt ist. Die „Professional Series„, welche sich an anspruchsvolle Hobbyhandwerker und Profis richtet, ist blau eingefärbt. Die Bosch GST 150 CE ist die beliebteste Bosch Profi Stichsäge.

Makita ist ein japanisches Unternehmen, welches mittlerweile auch über deutsche Standorte verfügt. Der Vertrieb von Stichsägen ist neben dem Vertrieb weiterer elektrischer Werkzeuge ein integraler Bestandteil des Konzerns. Festool stellt vorwiegend Elektro- und Druckluftwerkzeuge her.

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Makita ist sehr bekannt für gute Elektrowerkzeuge

Der deutsche Produktionsstandort in Neidingen gewann 2011 die Auszeichnung als „Beste Fabrik„. Neben Produkten für Heimwerker stellt die Firma diverse Produkte für Handwerker her. Metabo ist wie Bosch ein ebenfalls deutsches Unternehmen.

Werkzeuge dieses Herstellers weisen eine hohe Qualität auf, sodass sie sich auch preislich eher an professionelle Heimwerker oder Handwerker richten. Einhell hingegen verfügt ein Sortiment im unteren bis mittleren Qualitäts- und Preissegment.

Der Hersteller überzeugt durch Geräte, die bei nur hin und wieder anfallenden Arbeiten durchaus überzeugen. Der Mutterkonzern Stanley Black & Decker Corporation hat seinen Sitz in den USA.

Die Black & Decker GmbH selbst, als Teil des Konzerns, hat seinen Sitz im hessischen Rhein-Taunus Kreis. Die Forschungsabteilung des Unternehmens war unter anderem bereits Gewinner des „red dot awards“, einem international anerkannten Designwettbewerb.

Neben Elektrowerkzeugen bietet Black & Decker einige Haushaltsgeräte, Gartengeräte und seit kurzem Automobilzubehör an. Der deutsche Konzern AEG zählte lange Zeit international zu den größten Elektrogeräteherstellern.

Nach der 1982 erfolgten Insolvenzanmeldung wurde der Konzern mehrfach umstrukturiert. Die Rechte der Marke liegen heute bei dem schwedischen Hersteller Electrolux. Nach wie vor steht die Marke für eine hohe Qualität.

Das deutsche Unternehmen Fein ist ein bekannter Hersteller von Elektrowerkzeugen aller Art. Die primäre Zielgruppe ist jedoch nicht der Hobbyheimwerker, sondern die Industrie.

Sehr gute Werkzeuge für die verschiedensten Anwendungsgebiete bietet dieser Hersteller. Dabei sind der Preis und die Leistung allerdings nicht mit Hobbygeräten oder semiprofessionellen Modellen vergleichbar.

Stichsägen günstig kaufen

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Bequem im Garten oder am Eigenheim arbeiten

Beim Kauf einer günstigen Makita Stichsäge sollten ein paar grundlegende Eckpunkte nicht vergessen werden. Solange Sie die Pendelhubstichsäge nur für ein paar Schnitte einsetzen möchten, spricht zunächst nichts gegen eine besonders günstige Variante.

In puncto Qualität müssen Sie dann jedoch Abstriche machen. Der erste Punkt, der bei besonders günstigen Varianten leidet, ist die Zusammensetzung der Säge. Oft werden die einzelnen Teile einfach zusammengeklebt, ohne dabei besonders auf Genauigkeit zu achten.

Der Preis steht schließlich bei dieser Variante vor der Wertigkeit. Neben der Wertigkeit kann bei den einfachsten Modellen kein Pendelhub erwartet werden. Das Zuschneiden von etwas dickeren Balken ist damit nicht möglich.

Dies liegt jedoch nicht nur am fehlenden Pendelhub, sondern auch schlicht und einfach an der unzureichenden Arbeitsstärke des Motors. Die Leistungsstärke wird dabei in Watt angegeben.

Anhand dieser lässt sich zumindest ein erster Anhaltspunkt für die Leistungsstärke des Motors entnehmen. Die Hubzahl ist neben der Leistung in Watt ein wichtiger Indikator, um die Leistungsstärke einer Stichsäge beurteilen zu können.

Hier gilt, je mehr Hübe die Stichsäge in einer Minute schafft, desto leistungsstärker ist das Modell. Da, je nach Material, mehr oder weniger Hübe geeignet sein können, ist eine weite Spanne der Einstellmöglichkeit an dieser Stelle von Vorteil.

Sofern Sie keine besonders dicken Balken zuschneiden möchten, ist die Schnitttiefe nicht entscheidend. Sie sollte jedoch auch nicht allzu flach gewählt werden, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Bei besonders günstigen Varianten leidet, wie bereits angesprochen, die Qualität enorm. Dies zeigt sich vor allem beim Arbeitsergebnis.

Ein sichtbares Ausfransen der Schnittflächen stellt zwar ein Charakteristikum bei Stichsägen dar, in einem Ausmaß wie dies bei den billigsten Modellen geschieht, müssen Sie dies jedoch nicht akzeptieren.

Ein Verbiegen der Führungsschiene ist meist das erste auftretende Problem einer Billigstichsäge. Hier wird mit extrem dünnem Blech gearbeitet, sodass die Schiene bereits beim unsanften Hinlegen oder Herausziehen aus dem Werkstück verbogen werden kann.

Mehr Geld für deutlich mehr Qualität

Da sich Stichsägen bei den Elektrowerkzeugen in der untersten Preiskategorie befinden, bekommen Sie für ein paar Euro mehr oft deutlich bessere Produkte.

Denn was nützt ein Elektrowerkzeug, welches nach einem Jahr durch ein etwas besseres Modell getaucht werden muss? Einen Gefallen tun Sie sich damit jedenfalls nicht.

Da die Anforderungen an die Pendelhubstichsäge natürlich sehr unterschiedlich ausfallen, können leider keine pauschal gültigen Mindestanforderungen genannt werden. Vielleicht reicht Ihnen ein ganz einfaches Modell, um ein paar simple Schnitte auszuführen.

Im Überblick

  1. Bei Billigvarianten müssen deutliche Abstriche bei der Qualität gemacht werden
  2. Etwas mehr Geld führt zu wesentlich höherer Qualität
  3. Stichsägen mit Pendelhub, eine hohe Wattzahl, die Anzahl der Hübe und die Schnitttiefe stehen für eine hohe Qualität
  4. Billigvarianten führen oft zu nicht zufriedenstellenden Arbeitsergebnissen

Anschaffung eines Luxusmodells?

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Das passende Werkzeug für Perfektionisten

Für Profiheimwerker oder Handwerker gehört eine sehr gute Stichsäge zur Grundausrüstung. Wenn Sie sich zu einer dieser beiden Kategorien zählen, dann stellt sich die Frage nicht mehr. Vielleicht sind Sie sich jedoch noch nicht sicher, inwieweit Sie professionelles Werkzeug benötigen.

Eine Stichsäge mit Pendelhub ist für Sie schon einmal Pflicht. Dies bieten jedoch auch, bis auf einige Billigvarianten, die meisten Geräte an. Professionelle Stichsägen zeichnen sich besonders bei den Themen Leistung, Hubzahl und Schnitttiefe aus.

Solange Sie keine dicken Balken mit Ihrer Pendelhubstichsäge zuschneiden möchten, genügt in der Regel eine Schnitttiefe von 7 – 10 cm. Dies bieten auch Modelle im mittleren Preisbereich an. Hochwertige Modelle schaffen auch 13-15 cm dicke Balken, dies jeweils bezogen auf die Arbeit mit Holz.

Wenn Sie neben Holz auch andere Materialien bearbeiten möchten, so sollten Sie einen Blick auf die jeweilige Schnitttiefe werfen. Diese ist jedoch bei Metall, Kunststoff oder anderen Werkstoffen nur teilweise angegeben.

Eine hohe Leistung sorgt für eine gute Arbeitsgeschwindigkeit. So können Sie entsprechend viele Schnitte in kurzer Zeit erledigen. Die Hubanzahl bestimmt zwar auch die Geschwindigkeit, ist aber besonders für die Präzision ausschlaggebend.

Hier gilt die Faustformel: Je mehr desto besser. Ein weiterer, schwer zu ermittelnder Punkt, ist die Vibration. Je ruhiger die Stichsäge ist, desto genauer arbeitet sie auch. Die Luxusvarianten für Profis bieten zusätzlich oft noch einige Extras, die den Basisversionen fehlen.

Eine integrierte LED-Leuchte erleichtert Ihnen die korrekte Ausführung des Schnitts. So verfügen Sie auch an schlecht beleuchteten Stellen über genügend Licht. Ein Gebläse oder eine Absaugvorrichtung hilft Ihnen dabei, nicht durch zu viele Späne auf der Fläche vor sich irritiert zu werden.

Ansonsten kann es schnell einmal passieren, dass ein Schnitt aufgrund der schlechten Sicht etwas verrutscht. Neben diesem Aspekt entfällt das lästige Saugen bei der Absaugvariante. So können Sie bequem weiterarbeiten, ohne ein Chaos um sich herum zu hinterlassen.

Neben diesen Funktionen lässt sich das Sägeblatt bei guten Modellen mittels eines einfachen Handgriffs ohne Werkzeug lösen und arretieren. Bei einfachen Varianten wird an dieser Stelle zusätzlich ein Schlüssel benötigt, was das Auswechseln des Sägeblatts erschwert.

Existiert ein Test der Stiftung Warentest?

Es gibt einen Test der Stiftung Warentest über Stichsägen. Leider datiert sich der letzte Test auf das Jahr 2010 und ist damit, zumindest was neuere Modelle angeht, nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

Die hochwertigen Markenwerkzeuge der oben genannten Marken überzeugten alle im Test. Günstige Varianten erhielten teils schlechte und sehr schlechte Noten.

Welche Sägeblätter gibt es?

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Kawasaki K-EJS 800

Unzählige verschiedene Sägeblätter befinden sich auf dem Markt. Sie unterscheiden sich vor allem durch die Dicke, die Breite und die Länge. Neben diesen Faktoren ist selbstverständlich das Material entscheidend. Dabei gibt es spezielle Sägeblätter für Holz, Metall, Kunststoff oder auch Gipskarton.

Sofern nur kleine Schnitte mit der Stichsäge gemacht werden, kann Kunststoff und Gipskarton aber auch mittels eines Holzsägeblatts geschnitten werden. Darunter leidet zwar das Sägeblatt etwas, jedoch dürfte dies bei nur kurzen Schnitten kaum ins Gewicht fallen und den Verschleiß des Sägeblatts nicht zu stark erhöhen.

Zusätzlich müssen Sie beim Kauf eines Sägeblatts die Bauform beachten. Es gibt T- und U-Formen, die das obere Ende des Sägeblatts, welches in die Stichsäge eingeführt wird, bilden. Hier müssen Sie das für Ihre Stichsäge passende Modell wählen.

Zubehör für die Stichsäge

Neben der richtigen Technik bietet sich an der einen oder anderen Stelle die Zuhilfenahme von ergänzenden Ausrüstungsgegenständen an. Ein Splitterschutz und ein Ansaugstutzen gehören zur Standardausstattung.

Einige Sägeblätter sollten Sie sich zusätzlich zulegen, um nicht die Geduld zu verlieren, wenn ein Sägeblatt unbrauchbar wird. Klemmvorrichtungen, um ein Verrutschen des Werkstücks zu verhindern, können Ihnen viel Arbeit erleichtern.

Führungshilfen sind einen Blick wert, wenn Sie gerade Schnitte machen müssen. Viel Spaß und gutes Gelingen mit Ihrer neuen Stichsäge!

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